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Ju no kata - Form der Geschmeidigkeit


Jigoro Kano entwickelte diese Kata 1887, nach der Nage no kata und der Katame no kata, als dritte Kodokan Kata, um die unterschiedlichen Prinzipien von Angriff und Verteidigung, des Gleichgewichtbrechens und des Siegen durch Nachgeben in stark abstrahierter Weise zu verdeutlichen. Der Kodokan hat die Ju no Kata zuletzt im Jahre 1996 überarbeitet und standardisiert. Bei der IBF Deutschland e.V. wird die Ju no Kata zur Prüfung zum 5. Dan verlangt.

Der wichtigste Aspekt während der Durchführung sind die eigenen Bewegungen mit dem Erhalt und der Wiedergewinnung des eigenen, sowie der Zerstörung des gegnerischen Gleichgewichts. Uke und Tori arbeiten nicht gegeneinander, sondern miteinander. Das hohe Maß an Konzentration während der Durchführung schult sowohl den Geist wie auch den Körper. Mit ihren charakteristischen Angriffen und durch die „übertriebene“ Darstellung des Nachgebens fördert sie das allgemeine, judospezifische Gleichgewichtsgefühl sowie das Orientierungsvermögen. Hierdurch entwickeln sich körperliche und geistige Gelassenheit, wie auch Wachsamkeit und innere Ruhe.

Die Ju no kata besteht aus drei Serien, welche hintereinander; ohne Unterbrechung durchgeführt werden.



Dies hier ist keine Anleitung zum Erlernen der „Ju no kata“, sondern gibt dem Übenden lediglich eine Hilfestellung. Zum korrekten Erlernen der Kata ist es unumgänglich den Anleitungen eines Trainers (Meister) zu folgen.