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Gonosen no kata - Form der Gegenwürfe


Die Gonosen no kata (Form der Gegenwürfe, Konter) gehört nicht zu den Kata des Kodokan, weshalb sie vom Kodokan auch nicht gepflegt wird. Die Freiheitsgrade in der Art der Durchführung der Gonosen no kata sind im Vergleich zu den Kodokan Kata sehr groß. Die Gonosen no kata wurde ungefähr um 1917 von Meistern der Waseda Universität erstellt und wird mehr in Frankreich und Europa praktiziert, als in Japan selbst. Bei der IBF Deutschland e.V. gehört sie zum Prüfungsinhalt des 3. Dan.

Die wohl bekannteste Form der Gonosen no kata ist jene, die aus zwei Gruppen mit je sechs Kontertechniken besteht und die in der Waseda Universität Japans entwickelt und gelehrt wurde. In beiden Gruppen werden jeweils sechs Kontertechniken demonstriert; in der ersten Gruppe solche, bei denen der Angriff mit einem Fußwurf und in der zweiten Gruppe solche, bei denen der Angriff mit einer Eindrehtechnik erfolgt. Daneben sind noch zwei weitere Formen zum Prinzip Gonosen bekannt. Zum einen die Ura nage no kata von Kyuzu Mifune, 10.Dan (*1883, +1965) Zum anderen die Nami no kata von Tokio Hirano, 8.Dan (*1922, +1993), die Kata der Meereswogen.



Wie oben beschrieben sind die Freiheitsgrade innerhalb der Kata relativ groß und können bei den unterschiedlichen Varianten in folgenden Punkten variieren:

Die hier vorgestellte Version der Gonosen no kata, entspricht den Vorgaben der IBF Prüfungskommission. Dies hier ist keine Anleitung zum Erlernen der „Gonosen no kata“, sondern gibt dem Übenden lediglich eine Hilfestellung. Zum korrekten Erlernen der Kata ist es unumgänglich den Anleitungen eines Trainers (Meister) zu folgen.