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1. Schulterwurf


Kata seoi

auf der Schulter tragen



TSUKURI:
UKE befindet sich in Shizen-hontai, beide Füße befinden sich parallel auf derselben Standlinie. Sein Oberkörper ist leicht nach vorne geneigt.

Die Eindrehbewegung von TORI gleicht der des 1. Hüftwurfs (Uki goshi). TORI befindet sich also mit seinen Füßen zwischen UKE´s Füßen. Schon während der Ausführung der Eindrehtechnik, geht TORI mit aufrechtem Oberkörper leicht in die Knie, sodass sich sein Gesäß unter UKE´s Körperschwerpunkt befindet. Zeitgleich ergreift TORI´s linker Arm den rechten Arm; weit im unteren Ärmelbereich, von UKE und zieht ihn stark nach vorne-rechts. Durch diese Bewegung bringt TORI seinen Rücken in engen Kontakt mit UKE´s Brust und Bauch. TORI´s rechtes Schulterblatt drückt somit gegen den rechten Brustmuskel und die Achsel von UKE. Der angewinkelte linke Arm von TORI wird unter UKE´s rechten Arm gebracht, und seine Hand greift UKE´s Jacke in Höhe der rechten Schulter; somit wird UKE´s rechter Arm blockiert.

KAKE:
Sobald diese Kontaktpunkte hergestellt sind, neigt sich TORI stark nach vorne, wobei die Bewegung durch TORI´s Gesäß unterstützt wird, welches während TORI seine Beine streckt nach hinten gestoßen wird. UKE´s Beine werden vom Boden abgehoben, wobei sich das rechte Bein als Erstes hebt. Dies hat zu Folge, dass UKE nur schlecht zur rechten Seite ausweichen kann.

BEMERKUNG:
Die Unterseite von UKE´s rechtem Oberarm muss sich auf dem rechten Bizeps von TORI befinden, und nicht auf seiner Schulter bzw. seinem Schlüsselbein. Dies würde die Wurfausführung und die Kontermöglichkeiten seitens UKE begünstigen.

Diese Technik heißt in japanischen „Ippon seoi nage“, dies bedeutet: Schulterwurf durch einen einzigen Punkt.

KUZUSHI:
Durch Zug von TORI´s Händen, wird das Gewicht von UKE nach vorne gebrochen, sodass UKE auf seinen Fußspitzen steht.

© 2011 T. Westermann