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Jime waza

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1/16. Würgetechnik


Ebi jime

Krebswürge



Diese Technik wird aus der gleichen Anfangsposition wie die vorhergehende Technik (Tsukkomi jime) bzw. wie aus der 1. Position der Hebeltechniken ausgeführt.

TORI ergreift mit seiner linken Hand den linken Kragen von UKE in Höhe des Schlüsselbeins. Die Handposition ist identisch mit der der 1. Würgetechnik der ersten Gruppe (Kata juji jime); der Daumen befindet sich innen unter dem Kragen. Sein rechter Arm greift unter dem rechte Knie von UKE, welches TORI dadurch nach hinten-oben anhebt, auf Höhe von UKE´s Brustbein in dessen rechten Kragen.

Um eine rückwärtige Schubbewegung gegen den Nacken von UKE auszuführen, stützt sich TORI mit seinem rechten Bein, welches er lang gestreckt hat, (die Fußsohle liegt komplett auf dem Boden) ab, während er seinen Oberkörper nach vorne in Richtung von UKE´s linker Schulter beugt.

TORI blockiert mit seine rechten Schulter; zwischen seinem Arm und seinem Hals, den rechten Schenkel von UKE, und drückt ihn stark nach hinten. Die Würgewirkung ist mit der der 5. Würgetechnik (Okuri eri jime) zu vergleichen.

Zum Gelingen dieser Würgetechnik, ist es nicht erforderlich mit dem linken Unterarm, wie in der 1. Würgetechnik (Kata juji jime), Druck auf UKE´s Hals auszuüben. Die Würge ergibt sich ausschließlich durch die Blockade von UKE´s Hals durch den linken Unterarm von TORI, der immer stärker gegen den Hals von UKE drückt; zwischen dem Unterkiefer und UKE´s Brustbein. Hierbei wird UKE´s Körper weiterhin stark nach hinten gedrückt.

BEMERKUNG:
Die Einnahme der Position sollte nicht ruckartig erfolgen. TORI sollte auf die Befreiungsversuche von UKE überlegt reagieren, da die Verletzung der Halswirbel durch das auf UKE lastende Gewicht relativ groß ist.

© 2011 T. Westermann